In den letzten zwei Jahren läuft es für den BMW X3 wirklich gut. Als Einstiegsmodell für viele, die sich einen BMW zulegen wollen, und als absoluter Verkaufsschlager der Marke BMW liegt der durchschnittliche Monatsabsatz konstant bei rund 10.000 Einheiten.

Dass dieses Auto so gut verkauft wird, hat viele Gründe. Zunächst einmal ist da der Markenwert von BMW, denn am Logo mit dem blauen Himmel und dem weißen Propeller kommt kaum jemand vorbei. Hinzu kommt der im Vergleich zu anderen BMW-Modellen günstigere Preis – dank der früheren gewaltigen Rabatte war der X3 schon für etwas über 200.000 Yuan zu haben, was wirklich sehr attraktiv war. Und nicht zuletzt die ausgewogene Produktleistung: ausreichende Abmessungen, hervorragender Raum, exzellente Fahrdynamik und genug Leistung. Kurz gesagt, als Familienauto ist der X3 wirklich ein vorzeigbares Modell – es stimmt sowohl die Optik als auch die Substanz.

Nur scheint die Jagd nach dem „Großen" auf dem chinesischen Markt geradezu eine Obsession zu sein. Deshalb hat BMW offiziell die Informationen zum neuen X3 der nächsten Generation bekannt gegeben. Der neue X3 legt beim Radstand im Vergleich zum Vorgänger satte 111 mm zu – von bisher 2864 mm auf nun 2975 mm, ganze 3 mm mehr als der große Bruder X5 M mit Standardradstand. Mit einer Länge von 4865 mm reicht er fast an den X5 heran – wahrlich, die neue Generation übertrifft die alte.

Natürlich hat sich neben den veränderten Radstandsmaßen auch sonst einiges getan – die neue Generation ist eine regelrechte Verwandlung. Der markante große Doppelniere-Kühlergrill wirkt an diesem Fahrzeug recht harmonisch und ist erstmals zweigeteilt ausgeführt. Die versetzt angeordneten Chromlinien im Grill sorgen für einen zusätzlichen Hauch von Modernität. Die zornig dreinblickenden Scheinwerfer und die vergleichsweise schlichtere sportliche Frontschürze verleihen der gesamten Front einen aggressiveren Ausdruck, und die Fahrzeugfront ist deutlich massiver geworden – sie sieht aus, als wolle man sich mit ihr besser nicht anlegen.



